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Inyltschek-Gletscher

Auf dem Inyltschek-Gletscher, der im Osten von Kirgistan liegt, an der Grenze zu Kasachstan und China, befinden sich die höchsten Berge Kirgistans mit dem Pik Pobjeda (7439 m) und dem Khan-Thengri (7010 m). Der Südliche Inyltschek-Gletscher zählt mit seinen rund 60 km Länge zu den weltweit größten Gletschern außerhalb der Polarregionen. Von Juli bis August versuchen sich hier unzählige Alpinisten an der Besteigung dieser Berggiganten im zentralasiatischen Tienschan-Gebirge.

Die Bergkulisse mit den 4000 – 7000 m hohen Gipfeln ist beeindruckend. Schon 1902 und 1903 hatte der Geograf, Alpinist und Asienforscher Gottfried Merzbacher auf seiner Forschungsreise die erste Karte des zentralen Tienschan erstellt. Nach ihm wurden auch die „Merzbacher Wiese“ mit den Geoforschungszentrum Gottfried-Merzbacher-Station, die auf dem Weg zum Basislager liegt, benannt und der Merzbacher-See. Der gleichnamige, 50 km lange Inyltschek-Fluss wird vom Gletscher gespeist. Der Merzbacher-See liegt am nördlichen Inyltschek-Gletscher und im Spätsommer, Ende Juli und Anfang August, kommt es immer wieder zur unterirdischen Entleerung des Sees – dem Gletscherlauf, wodurch der Inyltschek-Fluss innerhalb kürzester Zeit stark anschwillt. Auf der Fahrt zum Gletschergebiet passiert man die Siedlung Inyltschek, die früher als Wohnort für die Bergwerksarbeiter diente und heute nur noch eine Geisterstadt ist.

Trekking/Bergsteigen

Ein abwechslungsreiches Trekking führt zur blumenübersäten „Merzbacher Wiese“. Von hier kann ein Tagesausflug zum Merzbacher-See (3400 m) unternommen werden. Die Basislager Südinyltschek (4200 m) oder Nordinyltschek (4100 m) sind Ausgangspunkt für die Gipfelbesteigungen. Vom Dikij-Camp kann der kleine Pik Pesnaya Abaya (4901 m) zur Akklimatisation bezwungen werden, bevor die Wanderung ins Südinyltschek-Basislager fortgesetzt wird. Wem die Gipfelbesteigung zu risikoreich ist, der kann von hier aus auch eine schöne Tageswanderung am Khan Thengri unternehmen und dabei den malerischsten Berg des Tienschan in Ruhe genießen. Der Khan Thengri ist schon ein schwieriger Berg, aber eine Besteigung des Pik Pobjeda ist ein sehr risikoreiches Unterfangen aufgrund der schnellen Wetterwechsel mit starken Stürmen und der Lawinengefahr – man sagt: „Der Pik Pobeda verzeiht keine Fehler!“

Übernachten

Zelten in den verschiedenen Camps

Beste Reisezeit

Juli – August

Anreise

Von Karakol aus kann das Basislager Karkara (ca. 80 km) angefahren werden und dann geht es per Hubschrauber zum Basislager Südinyltschek (4200 m) oder Nordinyltschek (4100 m). Ohne den teuren Hubschrauberflug und landschaftlich reizvoller ist die 4 bis 5-tägige Wanderung zum Südinyltschek-Basislager, die im At-Dschailoo-Tal beginnt. Nach der Besteigung kann mit dem Hubschrauber aus den Basislagern zurückgeflogen werden oder man geht zu Fuß zurück bis zum Gletschertor und hier am Inyltschek-Fluss entlang zum Grenzposten Maida Adyr. Ab hier gibt es eine befahrbare Straße, die zurück nach Karakol führt (ca. 150 km).

 

Erleben Sie die gigantischen Gletscher im Tienschan und genießen Sie den atemberaubenden Hubschrauberflug über die Bergwelt

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