Das Gebiet des heutigen Kirgistan wurde im 8. Jahrhundert von turkstämmigen Kirgisen bevölkert. Den nächsten Eckpunkt der Geschichte markiert das Jahr 1219, als das Land von Dschingis Khan erobert wurde. Mit dem Zerfall der Mongolenreiche im 14. Jh. bildete sich in der Region das Khanat Mongolistan, später zum Reich Kaschgarien gehörend.

Petroglyphen am Issyk-KulDas Gebiet blieb mongolisch, bis es im 18. Jahrhundert von den Chinesen unterworfen wurde. Ein gutes Jahrhundert später, zwischen 1865 und 1875, eroberte Russland schrittweise das Land und gliederte es ins Zarenreich ein. 1917 gab die Alasch-Orda-Bewegung ein kurzes Gastspiel in Kirgistan, das allerdings 1919 wieder zu Ende ging.

Nach 1919 wurde das Land schrittweise in die Sowjetunion eingegliedert (als Kirgisische SSR) und errang erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 seine Unabhängigkeit.