Kirgisisches Gold – Der Reichtum aus dem Wald

Kirgisisches Gold – Der Reichtum aus dem Wald

Kirgisisches Gold – Der Reichtum aus dem Wald

Montag, 22. Februar um 16:15 Uhr (45 Minuten)

Am 01. Oktober ist der offiziell erlaubte Erntetermin für die Walnüsse in den kirgisischen Bergen. Das Fergana-Gebirge in Südkirgistan bietet neben guten Trekkingbedingungen an den 4.000 Meter hohen Bergen und dichten Wäldern, die größten wilden Walnussvorkommen der Welt. Der Markt für Nüsse in der Stadt Basar-Korgon ist der größte Umschlagplatz für Walnüsse in Zentralasien.

Die Münchner Filmemacherin C. Reiter besucht den Ort Arslanbob im Hochgebirge Südkirgistans. Dort lebt Muhta Akar, ein pensionierter Lehrer, der sich und seine Familie dank der Walnussernte versorgen kann.

Für die zweimonatige Ernte kommt sein Sohn aus Russland angereist, wo er als Tagelöhner arbeitet, um dem Vater zu helfen. Auch der achtjährige Enkel muss dieses Jahr bei der kirgisischen Walnussernte mithelfen. Ist die Nuss-Ernte geschafft, knacken die Frauen wochenlang die Schalen der Walnüsse – geschält verdreifacht sich der Marktwert der Früchte.

Der kirgisische Wald wird durch illegales Abholzen bedroht, das wertvolle Walnussholz ist ein weltweit begehrtes Luxusgut, sein Furnier hat eine besonders schöne Maserung. Erst seit einigen Jahren züchten die kirgisischen Förster neue Pflanzen, um die Vielfalt des Waldes Kirgistans zu erhalten.

Der deutsche Dokumentar-Film erzählt die Geschichte rund um eine weihnachtliche Nuss-Frucht und gibt Einblicke in die fremde und spannende muslimische Kultur der Kirgisen.

Deutscher Dokumentar Film, Deutschland 2015, Stereo,
Bildformat: HD, 16/9; Arte+7; vom 22.02 bis 29.02.2016

Wiederholungen:
Di, 01.03. um 10:40 Uhr
So, 13.03. um 6:05 Uhr

Der Film läuft am 22. Februar 2016 um 16.15 Uhr und kann danach für sieben Tage bei ARTE+7 (Mediathek ARTE) im Internet angesehen werden.

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