Höhe 7439 m
Lage Grenze Kirgisistan/China
Gebirge Tienschan
Erstbesteigung 1956 durch eine Mannschaft von Witali Abalakow
Besonderheiten höchster Berg Kirgisistans

Der Pik Pobeda (kirgisisch „Dschengisch Tschokusu“; auch chinesisch „Sheng-li Feng“ oder russisch „Pik Pobedy“  ist mit 7439 Metern der höchste Berg im Tienshan und auch der höchste Berg Kirgistans. Außerdem wird er oft als der nördlichste Siebentausender der Welt bezeichnet. Geografisch exakt ist das jedoch der nördlicher gelegene Khan Tengri (7010 m), dessen Höhe über 7000 Meter jedoch erst in den letzten Jahren zweifelsfrei bewiesen werden konnte, weswegen der deutlich über 7000 Meter hohe Pik Pobeda oft diese Bezeichnung erhielt und in der Reise- und Bergliteratur auch bis heute erhält.

Der Pik Pobeda ist vergletschert und liegt an der Grenze zwischen Kirgistan und der Volksrepublik China, östlich des Sees Issyk-Kul, ca. 15 km südlich des zweithöchsten Gipfels im Tienschan, des Khan Tengri (7010 m), der bis 1946 für den höchsten Gipfel im Tienschan gehalten wurde.

Die Erstbesteigung erfolgte wahrscheinlich 1956 durch eine Mannschaft von Witali Abalakow. Es ist nicht auszuschließen, dass bereits am 19. September 1938 Leonid Gutman, Jewgeni Iwanow und Alexander Sidorenko auf den Gipfel standen. Die erste Winterbesteigung gelang Anatoli Bukrejew im Februar 1990.