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Passport am Koffer Allgemein von Pixabay

Einreisebestimmungen & Visum für Kirgistan

Für deutsche Staatsbürger wurde die Einreise erleichtert, so dass ein Aufenthalt in Kirgistan von bis zu 60 Tagen ohne Visum möglich.

Einreise

Für die Einreise nach Kirgistan benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens drei Monate (ab Einreisedatum) gültigen Reisepass, einen Nachweis der entsprechenden Rück- oder Weiterreisedokumente (Flugtickets). Ein Visum wird nur benötigt, wenn jemand länger als 60 Tage bleiben möchte. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Für die Weiterreise nach Usbekistan wird bis zu einer Aufenthaltsdauer von 30 Tagen seit Januar 2019 kein Visum mehr benötigt. Für Tadschikistan ist nach wie vor ein gültiges Einreisevisum erforderlich, welches zuvor im Heimatland beantragt werden muss. Beschädigte Reisepässe mit fehlenden oder zerrissenen Seiten können zur Einreiseverweigerung führen.

Wer aus Deutschland anreist, hat keine Pflicht zu Impfungen, diese sind nur notwendig bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet. Dennoch empfiehlt das Auswärtige Amt die Standartimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio. Malaria-Erkrankungen müssen in Kirgistan nicht gefürchtet werden, das Land wurde von der WHO für Malariafrei erklärt.

Visum

Deutsche Staatsangehörige, die länger als 60 Tage im Land bleiben möchten, benötigen weiterhin ein Visum und müssen sich zusätzlich nach der Einreise innerhalb einer 5-Tage-Frist bei der zuständigen staatlichen Behörde registrieren. Das Visum wird vorab bei der zuständigen kirgisischen Botschaft in Deutschland (Berlin, Bonn, Frankfurt am Main) beantragt. Seit 2017 gibt es auch die Möglichkeit, das Visum elektronisch unter www.evisa.e-gov.kg anzufordern, insofern die geplante Aufenthaltsdauer 90 Tage nicht überschreitet.