Trekking im Terskej-Alatau

Trekking im Terskej-Alatau

Раҳмат Кыргызста́н – danke Kirgisitan für drei wunderschöne Wochen im Hochgebirge Terskej-Alatau.

Unser Bergführer Vladimir und ich

Zunächst tauchten wir für einen Tag in den Trubel der Haupstadt Bishkek ein, bevor wir unsere Höhentauglichkeit bei einer ersten Wanderung im Ala-Archa-Nationalpark testeten.

Das pulsierende Herz von Bishkek - der Ala-Too-Platz. Ein kleiner Kirgise auf Wanderschaft im Trubel der Hauptstadt. Der Appetit auf Schweineohren hielt sich in Grenzen... Üppiges Obstangebot auf dem Osh-Basar in Bishkek.

Unser Bergführer Vladimir, ein Urgestein der kirgisischen Bergsteigerzunft, brachte uns sicher von 2200 auf 3400 Meter und wieder hinunter.

Am Ende eines langen Wandertages entlässt uns die Bergwelt mit diesem grandiosen Lichtspiel. Orange ist Programm! Welch frohe Botschaft - das Schild kündet das Ende des Aufstieges an - das Basecamp auf 3150m. Im Ala-Archa-Nationalpark erfolgt der erste Bergtest.

Zwei Tage waren wir bei einer Nomadenfamilie am See Song-Kul (3000m) zu Gast. Das Wetter meinte es gut mit uns und so waren wir fasziniert vom strahlenden Blau des Wassers, den saftigen grünen Wiesen, der sanft ansteigenden Hügellandschaft und der klaren Luft. Einige von uns verließen sogar nachts die Jurte, um den Sternenhimmel zu bewundern.

Der Burana-Turm in der Nähe von Tokmok - eines der ältesten Bauwerke in Zentralasien. Über einen 3400m hohen Pass gelangen wir zum Song-Kul (Höhe 3000m). Wir übernachten in Jurten und akklimatisieren uns gut. Manche nutzen den freien Tag für einen Ausritt. Einfach traumhaft... Kinder und Eselchen bringen frisches Wasser. Im Jety-Öguz-Tal beziehen wir unser nächstes Jurtencamp. Wer hat denn da seine Sachen noch nicht aufgeräumt?

Nach der Akklimatisierung begann das 9-tägige Trekking im Terskej-Alatau. Bei zumeist strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen erlebten wir eine Bilderbuchlandschaft mit Wiesen voller Enzian und Edelweiß, Wermutduft umwehte unsere Nasen, unsere Augen waren fasziniert vom Farbspiel der orangenen Steinflechten vor dem Türkisblau des Alakulsees…

Nach den täglichen Wanderungen holten wir uns beim Bad in den klaren kühlen Gebirgsbächen neue Energie. Lagerfeuerromantik und Schaschlik vom Grill waren am Ende die Belohnung für die gemeisterten Höhenmeter. Den Abschluss bildete ein Badeaufenthalt am Issyk Kul. Die „Perle Zentralasiens“ ist mit 700 m Tiefe der zweittiefste Binnensee der Erde.

Eine lockere Wanderung über saftige Almen und durch Wälder stimmt uns auf die nächsten Tage ein. Eine Landschaft wie aus einem Bilderbuch... Die Ruhe vor dem Sturm auf den ersten Bergpass. Bei schönstem Wetter... ...gelangen wir über den Telety-Pass (3775m)... Leichter Regen setzt ein und alle freuen sich auf die heiße Suppe. Zeltlager am Alakul-See auf 3560m. Blick vom Alakul-Pass (3900m) auf den türkisblauen Alakul-See. Gipfelpanorama Abstieg ins Arashan-Tal, welches für seine heißen Quellen bekannt ist. ...ob es den kirgisischen Kühen auch so geht? Mit einem zünftigen Schaschlik... ... und Lagerfeuerromantik... ... verabschieden wir uns aus dem Arashan-Tal. Zum Abschluss noch ein bisschen Kultur in Karakol - russische Holzkirche aus dem 19. Jahrhundert.

Eure Constanze Hauf

Wenn Sie Fragen zu dieser Tour oder weiteren Kirgistan-Angeboten habt, erreichen Sie mich unter folgendem Kontakt.

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